Nach meinem ersten Arbeitstag war ich am Silversterabend bei Denielle und Andrew zu einem Welcome Dinner eingeladen. Auch Margaret und Robert und ihr Sohn Sam waren da. Weil es zur Abwechslung mal wieder wie aus Kübeln schüttete, nahmen wir – Margaret, Robert, Sam und ich – für die gut hundert Meter das Auto 😅
Als wir bei Denielle und Andrew eintrafen, lief bereits der Fernseher mit dem laufenden Cricket-Spiel. Um dem Spiel wenigstens ein bisschen folgen zu können, fragte ich nach den Regeln. Nun ja, ich verstand nach den Ausführungen von Andrew etwa gleich viel wie vorher. Da das Spiel dann aber wegen des Essens sowieso in den Hintergrund rückte, war das nicht weiter schlimm.
Zum Essen gab es home-made Lasagne aus dem Supermarkt und Salat mit einer Auswahl an sechs oder sieben verschiedenen Salatdressings 🙈
Im Anschluss an den Hauptgang lernte ich das Spiel „Five Crowns“ kennen, welches wir für den Dessert – die Pavlova –unterbrachen. Es war eine gesellige, gemütliche und entspannte Runde und es wurde viel gelacht. Ich fühlte mich unter den zwei gut befreundeten Parteien äusserst wohl 😊
Bevor die Männer vor den Fernseher für die Schlussminuten des Cricket-Spiels entlassen wurden, schlug Denielle als Abschluss des Jahres eine Gebetsrunde vor. Ich schätzte es sehr, Teil davon zu sein und in ihre Gebete eingeschlossen zu werden!
Nach einem sehr schönen Austausch mit Denielle in der Küche machte ich mich schliesslich zu Fuss auf den weiten Heimweg den Hügel hoch 😉
Da es erst gegen 22 Uhr war, hatte ich noch etwas Zeit das Jahr für mich ausklingen zu lassen. Doch als ich zur Wohnung reinkam war ich nicht alleine – da sass ein kleiner Gecko auf der Fensterscheibe und wartete auf mich. So viel zu den Tieren, die draussen bleiben… 😅 Es gelang mir Gott sei Dank, das kleine Tierchen einzufangen und es nach draussen zu lassen. Die verbleibenden Stunden bis Mitternacht genoss ich dann wirklich alleine – abgesehen von den Spinnen –, schaute traditionsgemäss „Dinner for one“ und erspähte ein Feuerwerk in der Ferne.
Und so bin ich schlussendlich neun Stunden vor der Schweiz ins neue Jahr gestarten und stand bereits vor dem Schweizer Jahreswechsel wieder in der Waschküche …


